Futterrüben für Milchkühe

Futterrüben weisen eine hohe Energiedichte auf und können gut als Ausgleichsfutter in der Rinderzucht verwendet werden. Sie sind relativ kalorienarm, dafür aber sehr schmackhaft, sodass sie von den Tieren gerne gefressen werden. Die Futterrübe hat nur geringe Anforderungen an die Bodenqualität und kann auch gut vom Landwirt selbst angebaut werden.

Strukturarme aber energiereiche Futterrüben als Milchkuhfutter

Für lange Zeit waren Futterrüben aus der Milchkuhfütterung verschwunden. Nach und nach kommen sie zurück und werden von immer mehr Landwirten verwendet. Das ist auch kein Wunder, denn sie bringen viele positive Eigenschaften mit sich. Futterrüben sind reicht an Zucker und liefern viel Energie. Sie sind allerdings strukturarm. Deswegen sollten Sie unbedingt mit einem geeigneten Strukturfutter, beispielsweise aus Getreide kombiniert werden. Futterrüben sind nicht frostfest. Sie faulen nach dem Auftauen. Sie sollten also in Silos gelagert werden, die eine Temperatur von mindestens 5 Grad Celsius garantieren.

Entmineralisierung verhindern

Futterrüben sind für Kühe leicht zu verdauen. Sie verfügen über einen hohen Feuchtigkeitsgehalt und sind deswegen wichtige Wasserlieferanten für die Kühe. Bedenken Sie, dass es durch die hohe Flüssigkeitszufuhr zu einer Entmineralisierung kommen kann. Durch Hinzufügen von Futterkalk können Sie diesen Effekt verhindern. Wenn Sie Futterrüben in Eigenregie anbauen, können Sie Geld sparen und so den vergleichsweise günstigen Milchpreis ausgleichen.

Eine ausgewogene Ernährung für Milchkühe

Futterüben können immer nur ein Teil der Ernährung von Milchkühen sein. Nur durch die optimale Mischung aus verschiedenen Komponenten bieten die Kühe eine hohe Milchleistung. Auf agrarnetz.com erfahren Sie, wie Sie eine gesunde Ernährung mit allen wichtigen Inhaltsstoffen zusammenstellen können.

Ein Beitrag von Agrarnetz.com

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