Milch pasteurisieren ganz einfach selber

In einem der letzten Beiträge habe ich euch gezeigt, wie man aus Rohmilch Butter herstellen kann. Den Rest der Rohmilch, die dabei übrig bleibt, kann man natürlich weiter verwenden. Manchmal ist es ratsam, die Rohmilch vor dem Verzehr zu pasteurisieren, um etwaige Keime abzutöten. Insbesondere in Haushalten mit kleineren Kindern, älteren Menschen, oder immunschwachen Personen sollte man die Rohmilch pasteurisieren.

Wie das geht, zeige ich euch in diesem Video:

Wenn Ihr kein Video ansehen möchtet, hier die Kurzanleitung:

Milch in einem Topf geben und unter ständigem Rühren auf 72-74°C erwärmen, Temperatur  min. 15 Sekunden halten, dann Milch im Wasserbad abkühlen – fertig!

Alternativ kann man auch mit 65°C und 30 Minuten die Milch pasteurisieren (entkeimen), aber das ist aufwändiger als die o.g. Methode.

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Butter selber machen (aus Rohmilch)

Heute geht es darum, aus frischer Rohmilch – direkt vom Bauernhof – Butter herzustellen. Ich benutze dazu ein Set mit dem Namen „DerButterer®“, mit dem die ganze Angelegenheit sehr einfach von der Hand gehen soll.
Die Milch habe ich bei einem hiesigen Landwirt aus seinem „Milchautomaten“ gezapft, in den täglich frische Rohmilch gefüllt wird.

In diesem Video könnt Ihr den Prozess und das leckere Ergebnis ansehen:

Gefällt euch, was Ihr seht? Dann lasst doch mal ein kleines Dankeschön da:

 

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Joghurt selber machen

Habt ihr schon mal Joghurt selber gemacht? Nein? Dann wird es aber Zeit!

Joghurt selber machen ist relativ simpel. Man braucht nicht viele Zutaten und auch kein teures Equipment. Dennoch gibt es eine einfache und eine etwas aufwändigere (aber sichere) Methode.

Unsere Videoanleitung zeigt euch, wie es geht. Unten drunter gibt es die Anleitung auch zum lesen:

Alles was Ihr für die sichere Methode braucht ist:

– einen Topf, groß genug für die Menge an Joghurt, die Ihr machen wollt
– Milch (je mehr Fett, desto cremiger der Joghurt), Kuhmilch, Ziegenmilch… je nach Geschmack!
– einen Becher Naturjoghurt (am besten 3,5% Fett) als Starterkultur
– Thermometer
– evtl. Gläser oder Becher, um den fertigen Joghurt portioniert im Kühlschrank aufzubewahren

Vorbereitung der Milch:

Die Milch in den Topf geben und unter rühren (damit nichts anbrennt) auf ca. 90°C erwärmen. Wenn man die Milch nun ca. 5 Minuten bei 90°C warm hält, sind danach alle möglichen Fremdkeime abgetötet. Nun lässt man die Milch im Topf auf 50°C abkühlen. Gleichzeitig heizt man den Backofen schon mal auf 50°C vor (nicht wärmer).

Milch im Topf erwärmen
Milch abkühlen lassen auf 50°C

Jetzt wird Joghurt daraus:

Zu der warmen Milch kommt nun der Naturjoghurt. Als Richtwert würde ich pro 1L Milch immer einen kleinen Becher fertigen Joghurt hinzufügen. Nun füllt man die vorbereitete und geimpfte Milch in Portionsbehälter, wie kleine Gläser oder Becher.

Der Backofen bleibt noch etwa 30 Minuten auf 50°C eingeschaltet und wird dann ausgeschaltet. Die Bakterien aus dem Joghurt vermehren sich nun rasant und wandeln die restliche Milch ebenfalls in Joghurt um. Idealerweise setzt man den Joghurt abends an, dann kann er über Nacht reifen und man hat morgens etwas Leckeres zum Frühstück. Der Joghurt hält sich mit geschlossenen Behältern etwa 3-4 Tage im Kühlschrank, doch bei uns übersteht er selten den ersten Tag, dann ist er schon aufgegessen.

Und wie war das mit der einfachen Methode?

Milch in eine Schüssel, Joghurt rein, Tuch drüber, neben die Heizung stellen – auch das klappt meistens! Das Ergebnis im Backofen ist jedoch häufig besser.

Noch ein paar Tipps:

In der Zeit, wo der Joghurt reift, sollten die Behältnisse nicht bewegt werden, dann wird der Joghurt fester.

Der eigene Joghurt kann auch wieder als Starterkultur für den nächsten Ansatz benutzt werden.

Frischer Joghurt schmeckt am besten mit frischem Obst (aus dem eigenen Garten???), oder mit Müsli, Marmelade, Zucker, aber auch pur!

Auch eine tolle Variante nach griechischer Art: Joghurt mit Honig (idealerweise noch beides aus eigener Herstellung!)

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