Rezept: Zitronenmelissen Limonade

Draußen ist es brülle heiß und nach der ganzen Gartenarbeit brauchst du eine kleine Erfrischung? Dann pflück Dir doch einfach mal so 5-6 Blätter von der Zitronenmelisse (Minze, etc… geht auch). Dann gebt die frischen Blätter zusammen mit etwa 300ml kühlem Wasser in einen Mixer. Mixt das Ganze so lange durch, bis die Blätter schön zerkleinert sind und sich fast aufgelöst haben.

zitronenmelisse

Wenn Ihr mögt, dann filtert ihr dies nun durch einen Kaffeefilter oder ein Küchenpapier. Süßt die Limo nach Bedarf (nicht zu viel), entweder mit Zucker, Süßstoff oder Honig.

Prost!

Imkerei: Brutableger kontrollieren und füttern

Heute zeige ich euch meinen Ableger, nachdem die Königin angefangen hat zu stiften. Ich nutze diese Kontrolle ebenfalls, zur Auffütterung des Ablegers mit Zuckerlösung. Schaut euch mein Video an:

Falls euch meine Seite gefällt, dürft ihr mich gern HIER 

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Selber Honig ernten – die Vorbereitung, was braucht man alles?

Ein Jahr habe ich mich nun um meine Bienen gekümmert, habe sie aufgezogen, sie gefüttert, habe Stiche kassiert, habe viel Geld für Zubehör und weiteres Material ausgegeben, doch morgen ist es soweit: Ich werde meinen ersten eigenen Honig ernten!

Falls euch meine Inhalte gefallen, so dürft ihr hier Danke sagen: 

Zur Vorbereitung habe ich heute mal ein Video gedreht:

Morgen werde ich den Honig dann schleudern und euch weiter berichten…

Imkerei: Brutableger bilden

Es ist Ende April. Das Wetter wird langsam etwas besser und den Eisheiligen geht endlich die Puste aus. Da in den nächsten Tagen jetzt immer wieder Temperaturen im 2-stelligen Bereich erwartet werden können, habe ich mich dazu entschlossen, meinen ersten Brutwabenableger zu bilden. Damit möchte ich zum einen natürlich meine Völker vermehren und auch gar nicht erst Schwarmstimmung aufkommen lassen.

Unten erkläre ich euch kurz, wie man das am besten anstellt. Natürlich gibt es wie immer ein Video dazu:

Normalerweise bildet man einen Brutableger nur von einem Volk. Dazu entnimmt man dem Volk eine Brutwabe, auf der zwingend noch ganz frische Brut (1-2 Tage alt) sein muss. Daraus ziehen sich die Bienen im Ableger ihre neue Königin. Diese Wabe hängt man einfach in ein neues, leeres Magazin. Daneben kommt eine Mittelwand und noch eine Futterwabe. Einengen ist nicht nötig. Das Flugloch wird bis auf eine Bienenbreite verkleinert und so positioniert, dass es sich unmittelbar bei der Brutwabe befindet.

Ich wollte hier aber nicht nur 1 Volk schröpfen, sondern 2. Eines der beiden Völker möchte ich nur ungern vermehren, da ich mit den Eigenschaften nicht so zufrieden bin. Daher hänge ich je eine Brutwabe beider Völker zusammen (verdeckelte von dem Volk, was ich nicht weiter züchten möchte) und sorge dafür, dass die Nachschaffungszelle auf der Wabe entsteht, die ich gern „vererben“ möchte.

Aufpassen sollte man darauf, dass man nicht aus Versehen die alte Königin mit in den Ableger setzt. Idealerweise stellt man dann den Ableger mindestens 3km weiter an einen anderen Standort, ansonsten fliegen die Flugbienen zurück nach Hause. Der Ableger hätte es dann etwas schwerer.

Hummeln im Garten ansiedeln

Manche finden sie ekelig, wieder andere haben Angst vor ihnen – ich finde sie einfach schön 🙂 Die Rede ist von Hummeln.

Zusammen mit den Bienen erfüllen Hummeln die sehr wichtige Aufgabe der Bestäubung bei unseren Pflanzen. Landwirte und Gewächshausbetreiber mieten sich ganze Hummelkolonien, um einen guten Ertrag zu erzielen.

Ich wollte nun parallel zu meinen Bienen auch noch Hummeln im Garten ansiedeln. Da das nur auf freiwilliger Basis geschehen kann, bleibt mir nur die Möglichkeit, eine geeignete Behausung zu bauen und diese in meinen Garten zu stellen und zu hoffen, dass eine junge Hummelkönigin die Behausung so attraktiv findet, dass Sie einzieht und dann dort ihren Staat gründet.

So habe ich gestern angefangen, den Hummelkasten nach einer Anleitung von der Seite „Hummelfreund“ zu bauen.

Anleitung:

Hummelkasten 1

Zunächst habe ich einen Kasten aus Holz gebaut. Benutzt habe ich Leimholz, 18mm, aus dem Baumarkt. Kostenfaktor – ca. 10€ incl. Zuschnitt.

Hummelkasten 2

In das Loch sollen später die Hummeln ein und auskrabbeln. Es fehlt aber noch ein Vorbau. Damit schützt man die Hummeln vor Wachsmotten und anderen Feinden. Der fertige Kasten sieht dann so aus:

Hummelkasten 3

Der Vorbau hat sogar eine kleine Tür, die die Hummeln dann später selbstständig öffnen können – quasi wie eine Katzenklappe. Die ist jetzt noch offen, damit die Hummelkönigin bequem das Heim inspizieren kann.

Innen ist übrigens ein etwas kleinerer Pappkarton, der mit Nistmaterial ausgelegt wurde (Kleintierstreu und ein feines Hanfheu). Ideal wäre Kapokwolle, aber die habe ich nicht bekommen.

Ich bin gespannt, wann sich eine Hummel für meinen Garten als Zuhause entscheidet. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Bienenkiste adé – Umzug ins Magazin

Ein Jahr habe ich Sie geprüft, bei Imkerkollegen verteidigt, sogar Werbung für sie gemacht – die Bienenkiste. Nach nun etwa genau einem Jahr habe ich mich nun entschieden, mich von ihr zu trennen – im Guten. Wir wollen definitiv Freunde bleiben.

Eines steht fest: Ohne die Bienenkiste wäre ich niemals zur Imkerei gekommen. Ich hatte immer das Bild von alten Leuten im Kopf, die mit ihrer Pfeife inmitten von Bienenschwärmen stehen, wenn ich an „normale“ Imkerei gedacht habe. Dieses Bild hat sich heute grundsätzlich geändert. Sicherlich sind die Imkervereine voll mit älteren Imkern, doch das birgt einen enormen Wissens- und Erfahrungsschatz in sich. Die Imkerei funktioniert, trotz einiger Neuerungen und wissenschaftlicher Fortschritte, noch genauso, wie vor Jahrzehnten. Neue Beutesysteme bringt auch jüngere Menschen – wie mich – zur Imkerei, und das ist gut so.

Bienenkiste geöffnet

Direkt zur Anleitung, wenn ihr meine Gründe nicht lesen wollt.

Nun, warum habe ich mich jetzt doch gegen die Bienenkiste entschieden?

In dem Jahr, wo die Bienenkiste meinen Bienen als Zuhause dienen durfte, habe ich einiges gelernt. Ich habe einen starken Schwarm in die Bienenkiste einlaufen lassen. Ich durfte mit einer Kamera in der Kiste die Entwicklung beobachten. Parallel dazu habe ich jedoch auch ein Volk im Magazin betreuen dürfen. Die Vorteile der Bienenkiste sehe ich für alle Menschen, die die Bienen in erster Linie aus ideellen Gründen halten möchten. „Gib der Biene ein Zuhause“. Das birgt eine Menge an Verantwortung, denn die Pflege der Bienen muss heutzutage leider der Mensch übernehmen, ob nun Kiste oder Magazin. Die Varroa führt ohne Behandlung nach einiger Zeit definitiv zum Tod des Volkes. Jeder Schwarm, der nicht eingefangen wird, ist nicht zu retten. Daher muss auch ein Kistenimker genau so gegen die Milbe behandeln, wie ein konventioneller Imker.

Wechselgründe:

1.) Ein System
Da ich parallel eh noch Bienen in Magazinbeuten habe, bedeutet es doppelten Aufwand und mehr Equipment, einen weiteren Beutetyp zu unterhalten.

2.) fehlende Kontrolle
Was für die Idealisten ein Vorteil sein mag, für mich bedeutet die fehlende Kontrolle: Ich sehe nur sehr schlecht, wenn mit meinem Volk etwas nicht stimmt. Bei dem Magazin kann ich bei der Frühjahrsdurchsicht genau sehen, wie viel Futter die Bienen noch haben. In der Bienenkiste wird gewogen und geschätzt. Ich hatte zum Beispiel noch vor wenigen Tagen die Bienenkiste gewogen und dann errechnet, dass die Bienen schon am Hungertuch nagen müssten. Beim späteren zerlegen der Kiste war noch etliches an Futter und sogar schon Honig drin. So kann man sich vertun…
Das Begutachten des Brutnests kann einem Imker viel über sein Volk verraten. In der Bienenkiste leider nicht möglich

3.) Schwarmkontrolle
Wer mit der Bienenkiste imkert, muss zu 100% mit Schwärmen rechnen. Dies zu verhindern ist mit dem System unmöglich (und auch nicht gewollt!). Da ich mit ziemlicher Sicherheit nicht jeden Schwarm sehen würde, kam das für mich nicht in Frage – nicht jetzt, wo ich die Alternativen der Schwarmkontrolle kenne.

4.) Honig
Nicht der wichtigste, aber auch ein Grund: Die Honigernte. Zunächst kann man im Magazin den Honigraum strikt vom Brutraum trennen (Absperrgitter) und hat somit 100% brutfreie Honigwaben. Das mag in der Kiste auch fast immer funktionieren, aber ich habe auch schon andere Berichte gehört. Zudem lassen sich die ungerahmten Waben aus der Bienenkiste wohl nicht schleudern und man muss die Waben zermatschen um an den Inhalt zu kommen. Wenn man nur Bienenkisten betreibt, sicherlich machbar, doch wenn man eh schon Waben schleudert und dann noch zusätzlich weiteren Aufwand betreiben soll – unglücklich.

Bienenbeute DNM

Fazit:

Die Bienenkiste ist kein schlechtes System, doch für mich persönlich nicht mehr ideal. Der Wechsel ins Magazin hat gut funktioniert und ich würde es genau so wieder tun.

Anleitung: 
(Hier gibt es ein Video dazu)

Bevor man anfängt, sollte man sich das gesamte Material, wie Smoker, Stockmeißel, Schutzkleidung, usw. bereitstellen. Ebenso braucht ihr einen Platz fernab der Bienen, wo ihr später zügig das alte Wabenwerk aus der Bienenkiste in eure Rähmchen „basteln“ könnt. Dazu braucht ihr ein Messer, eine scharfe Holzsäge und Kabelbinder (evtl. eine Zange, um den Draht zu entfernen). Legt viel Papier oder etwas anderes aus, sonst klebt hinterher alles.

1.) Die Bienenkiste einige Meter woanders hin stellen.
2.) Ein vorbereitetes Magazin mit einer Zarge Mittelwänden an den alten Bienenkisten Standort stellen. Lasst noch Platz für etwa 3 Rähmchen, um eure Bienen einfegen zu können.
3.) Die Bienenkiste auf den Rücken legen und öffnen (Rauch geben)
4.) Falls der Honigraum schon voll ist, leer räumen
5.) Die Halteleiste für die Trägerleisten entfernen
6.) Nun kann man auf einer Seite beginnend vorsichtig die einzelnen Waben mit ihren Leisten herausziehen. Evtl. muss man vorher mit einem Messer die am Holz verbauten Teile lösen.
7.) In der Zwischenzeit sind schon viele der Flugbienen um das neue Magazin herum.
8.) Mit jeder herausgenommenen Naturwabe geht ihr nun zum Magazin, öffnet den Deckel und fegt die Bienen von der Wabe hinein.
9.) Mit den bienenfreien Waben geht es nun zur „Bastelecke“
10.) Erst wenn ihr alle Bienen abgefegt habt, begebt ihr euch zur Bastelecke und begutachtet die Waben. Versucht so viele der alten Waben in eure Rähmchen zu verpflanzen. Messt dazu den Zwischenraum eurer Rähmchen aus und sägt dann die Trägerleisten entsprechend ab. Sorgt dafür, dass ihr zumindest das gesamte Brutnest „verpflanzt“. Ich habe die Leisten mit Kabelbindern an den Rähmchen befestigt. Gebt dabei acht, das Ganze ist nicht sehr stabil. Bewegt es also vorsichtig. Die Bienen werden das später fest anbauen. (Siehe Video).
11.) Hängt nun die Rähmchen mit dem Naturbau in eine Zarge. Achtet darauf, dass auch noch Bienen zwischen die Leisten hindurch passen müssen. Falls ihr zu viele Rähmchen voll bekommt, hängt ein paar in die Zarge, die nun schon mit Mittelwänden besetzt ist.
12.) Eventuell wollt ihr dem Volk auch am Anfang noch ein wenig Flüssigfutter geben, auch dafür braucht ihr Platz.
13.) Nehmt nun die Naturbauzarge und setzt sie unter die bereits aufgestellt Zarge. Ihr werdet sehen, dass die restlichen Bienen dann auch ganz fix in die Beute einziehen.
14.) Nehmt das restliche Wabenwerk, was noch übrig ist und sortiert die Teile heraus, in denen sich Honig oder Futter befindet. Packt diese in ein Küchensieb und zerschneidet diese.
15.) Den so gewonnenen „Honig“ könnt ihr natürlich selber essen, oder viel besser – den Bienen zurück geben, quasi als Starthilfe.
16.) Den Rest Wachs schmeltz ihr ein, damit sich eventuell übersehene Brut nicht weiter darin quält.

Wenn ihr wollt, könnt ihr dann irgendwann, wenn der untere Brutraum frei wird, die Naturbauwaben entfernen. Kontrolliert nun, ob eure Königin den Umzug gut überstanden hat. Sind die Bienen sehr unruhig, auch einen Tag später noch? Normalerweise sollte alles ziemlich ruhig sein. Bei gutem Wetter sollten die Bienen auch am nächsten tag schon normal fliegen. Macht mal morgens oder Abends die Klopfprobe: einmal ans Holz klopfen und horchen – die Bienen brausen einmal kurz auf und sind sofort wieder ruhig, das wäre ein gutes Zeichen.

Ich wünsche euch viel Erfolg!

Unsere Bienen

Heute möchte ich euch gerne mal unsere Bienen vorstellen. Da ich nicht alle einzeln hier mit Vornamen nennen möchte, zunächst einmal die Grunddaten:

Wir haben aktuell 2 Bienenvölker. Eines davon bewohnt eine sogenannte Bienenkiste und das zweite Volk wohnt in einer konventionellen Magazinbeute im deutsch Normalmaß.

Die Bienenkiste haben wir letztes Jahr (2015) bekommen und im Frühjahr einen Schwarm in die Kiste einlaufen lassen – das war ein tolles Spektakel! Das Volk hat sich prima entwickelt und ist super durch den ersten Winter gekommen. Mal sehen, ob wir dieses Jahr nun Honig ernten werden.

Volk 2 kam erst im Herbst 2015 als Ableger von einem befreundeten Imker zu uns. Gut aufgefüttert ist dieses dann auch gut über den Winter gekommen und startet nun richtig durch.

Nach der langen Winterruhe brennt es dem Imker unter den Nägeln und ich schawenzle schon jeden Tag ungeduldig um die Bienen herum, in freudiger Erwartung, was sich denn da alles so tut.

Heute habe ich die Bienenkiste dieses Jahr zum ersten Mal geöffnet, um das Volk zu begutachten und den Boden zu reinigen. Das sah dann ungefähr so aus:

Bienenkiste geöffnet

Etwas Platz haben die Kleinen noch, bevor ich anfange den Brutraum (das obere Drittel) freizugeben. Die Bienenkiste ist auf dem Bild übrigens zum öffnen gekippt. Man sieht quasi von unten in die Kiste, denn das Bodenbrett (links im Bild) lässt sich abnehmen.

Bei unserem Magazinvolk ist seit einiger Zeit (etwa zur Saalweideblüte) der zweite Brutraum aufgesetzt, so dass die Bienen diesen jetzt komplett ausbauen und darin brüten werden. In 2-3 Wochen beginnt hier die Kirschblüte und dann kommt der 3 Raum – der Honigraum – drauf. Hier das Volk noch mit einem Brutraum:

Bienenbeute DNM

Das steht als nächstes an (in den kommenden Wochen):

  • Honigräume aufsetzen / freigeben
  • Ableger bilden
  • Schwarmkontrolle

Schaut einfach wieder mal vorbei, dann bleibt Ihr auf dem Laufenden. Bei Fragen schreibt einfach einen Kommentar oder Mailt uns.

Bis bald,
Dio

Minecraft Paperwork mit dem Silhouette Plotter

In diesem Tutorial zeige ich euch, wie Ihr euch eure eigene kleine Minecraft -Welt aus Papier ausdrucken und zusammenbasteln könnt. Alles was Ihr dafür braucht, ist ein Farbdrucker, ein Schneideplotter samt PC und Software (ich nutze hier meinen Silhouette Cameo mit der passenden Silhoutette Studio Software). Prinzipiell könnt Ihr die Minecraft Figuren auch ohne Plotter ausschneiden, jedoch erübrigt sich dann dieses Tutorial 😉 Wer sich die Arbeit sparen möchte, schaut einfach in meinen Shop.

Minecraft Paperworld

Zunächst braucht Ihr eine Vorlage für euer Wunschobjekt. Mit ein bisschen Suche im Internet werdet Ihr da schon ganz schnell fündig. Nehmen wir mal folgendes Beispiel:

minecraft-bett

Dies ist die Bastelvorlage für ein Minecraft Bett, wie Ihr es auch ganz oben auf dem Bild sehen könnt. So ein Bild speichert Ihr nun auf der Festplatte ab – das geht am einfachsten mit einem Rechtsklick und dann auf „Bild speichern unter…“. Nun öffnet Ihr eure Plotter Software – bei mir das Silhouette Studio.

Als erstes passt Ihr in der neuen Datei die Seitengröße auf das Druckformat eures Druckerpapiers an (bei mir DIN A4). Somit habt Ihr schonmal die passende Größe für den Drucker. Nun zieht Ihr eure Datei per Drag´n´Drop in die Software rein. In der Plottersoftware gibt es eine Funktion, um die Registrierungsmarken anzeigen zu lassen. Diese braucht es, damit der Plotter später genau weiß, wo er euer ausgedrucktes Bild später schneiden soll:

symbol

In den schraffierten Bereich darf euer Bild nicht hineingeraten. Ihr könnt die Position der Passmarken auch weiter zum Rand stellen, dann habt Ihr mehr Platz. Das sollte dann so aussehen:

bett datei

Nun wird es ein wenig kniffelig. Der Plotter braucht noch seine Information, wo er später die Schnitte setzen soll. Die Funktion in der Software heißt „nachzeichnen“:

nachzeichnen

Ihr wählt den zu zeichnenden Bereich aus und verstellt so lange die Werte, bis die Außenränder eures Motivs einwandfrei per Umriss nachgezeichnet werden. Oft hilft es, den Hochfilter ganz nach rechts zu ziehen. Manche Motive lassen sich einfach nicht vernünftig nachzeichnen, da hilft nur – selber Hand anlegen. Mit den Zeichenwerkzeugen könnt ihr wie mit einem Lineal alle Außenlinien nachzeichnen – das dauert ein wenig, aber es lohnt sich.

Als Tipp habe ich für euch folgendes: Sucht euch für die späteren Knicklinien eine gestrichelte Linie für euer Zeichenwerkzeug aus und setzt diese gestrichelte Linie entlang der späteren Knicke. So lässt sich euer Objekt später leichter falten – gerade wenn es sehr filigran wird. Passt nur auf, dass eure Linien nicht bis zum Rand des Motivs führen, das könnte später abstehende Ecken verursachen.

knicke

Nun seid Ihr fast fertig. Jetzt wird das Motiv ausgedruckt (Druckersymbol). Wenn euer Motiv fertig gedruckt wurde (ich empfehle etwas dickeres Papier zu verwenden) klebt Ihr das Blatt auf eure Schneidematte und legt diese in den Plotter ein. Schickt Ihr nun euer Bild mit den passenden Schnitteinstellungen zum Plotter, erkennt dieser die aufgedruckten Registrierungsmarken und schneidet los.
Sollte der Plotter die Marken mal nicht erkennen, versucht die Schneidematte mal um 2mm zu versetzen. Hilft das immer noch nicht, schaltet den Plotter mal aus und wieder ein, das hat bei mir geholfen. Bei zu hellem Licht sollte der Deckel auch geschlossen sein.

Jetzt wird euer Motiv ausgeschnitten. Den Rest kennt Ihr ja – entgittern und dann noch falten und zusammenkleben – Voila!

minecraft bett und steve paperwork

Wer etwas Arbeit sparen möchte, kann auch gerne meine Dateien im Shop herunterladen:

Hier das SET mit allen gezeigten Objekten

Weizengras -Smoothie (selbst angebaut)

Wer sich über Weizengras – oder auch Gerstengras – schlau macht, wird feststellen: Das Zeug muss einfach extrem gesund sein! Allen Skeptikern hier nur ein kleiner Denkanstoß:

Große Weidetiere, wie Kühe oder Bisons, fressen in wesensgemäßer Haltung ausschließlich Gras von der Weide und erreichen dennoch ihr stattliches Gewicht von mehreren hundert Kilogramm. Dementsprechend muss doch Gras alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die diese großen Tiere zum leben und wachsen benötigen. Warum wir Menschen bislang an diesem wertvollen Schatz immer nur vorbeigelaufen sind, ist sicher historisch begründet. Früher gab es einfach keine Möglichkeiten, das Gras das ganze Jahr hinweg sinnvoll zu nutzen. Lieber ließ man es wachsen und nutzte die Samen zur Mehlgewinnung. Das Gras an sich konnte man schlecht verwerten. Pures Gras kauen ist sicher kein kulinarischer Hochgenuss.

Heute gibt es jedoch tolle Möglichkeiten, Weizen- oder Gerstengras für unsere Ernährung zu nutzen. Entweder man entsaftet das Gras (z.B. mit der Lurch Power Saftpresse), kauft sich Weizengraspulver, oder mixt das selbst angebaute Gras einfach in einen Green Smoothie!

Ich zeige euch das mal:

Weizensamen

Zunächst kauft man sich Weizengrassamen (möglichst Bio Qualität). Die Körner gibt man in ein Gefäß und füllt Wasser hinein, so dass alles komplett unter Wasser ist. Die Körner bleiben 1-2 Tage so stehen, wobei man das Wasser ca. alle 12 Stunden wechseln sollte.

Weizengras gekeimt

Nach dieser Zeit haben sich bereits kleine Keimspitzen aus den Körnern entwickelt. Die Körner in einen Durchschlag geben und mit einem feuchten Tuch abgedeckt nochmals einen Tag weiter keimen lassen. Die Körner dürfen dabei nicht austrocknen (immer mal wieder befeuchten…). Ließe man sie noch im Glas, würde alles anfangen zu gähren – so wurde mal das Bier erfunden!

Weizen aussäen  Weizen Aussaat

Nun habe ich die gekeimte Saat auf ein vorbereitetes Beet mit guter Erde gegeben. Wenn es die Jahreszeit zulässt, gerne draußen, aber auch in Blumenkästen auf der Fensterbank gedeiht der Weizen sehr gut. Möchte man täglich etwas ernten, empfiehlt sich die Bepflanzung mehrerer Blumenkästen mit jeweils 2 Tagen Verzögerung. So kann man täglich einen halben Kasten ernten und wenn man hinten angekommen ist (bei z.B. 4 Kästen) wieder vorne beginnen. Gras wächst ja bekanntlich immer wieder nach – wie im Garten.

Weizengras IMG_6768

Schon nach ein paar Tagen – wenn man alles gut feucht gehalten hat – schießt das Gras aus der Erde. Ist das Gras 10 – 15cm hoch, kann man es bereits ernten. Man schneidet einfach mit einer Schere die gewünschte Menge ab:

Weizengras Ernte

Das Gras kann nun ganz frisch weiterverarbeitet werden. Bei mir kommt es oft in den Smoothie:

Green Smoothie 1 Green Smoothie 2

Hier waren neben dem Weizengras noch drin:

– 1 Apfel
– 1 Möhre
– halbe Zitrone (Saft)
– 1 Banane
– Wasser

Man braucht einen ziemlich guten Mixer, sonst wird das Gras nicht wirklich gut zerkleinert. Solange man noch grüne Grasstücke sieht, reicht das nicht aus um alle Zellen aufzubrechen und an den Zellsaft zu kommen. Immerhin haben wir nicht mehrere Mägen, wie eine Kuh. Also brauchen wir einen starken Mixer, oder eben einen entsprechenden Entsafter.

Dieser Entsafter funktioniert manuell und ist für Gräser optimiert. Mit keinem anderen Entsafter habe ich so viel Saft aus meinem Gras herausgeholt. Das Ergebnis kann man sogar pur trinken.

Lasst mich doch mal eure Erfahrungen mit Weizengras wissen. Schreibt mir mal einen Kommentar!