Bienenbeuten vor Diebstahl schützen

Angst vor Diebstahl

Die Angst vor dem Verlust unserer Bienenvölker durch entweder Diebstahl oder Vandalismus steckt wohl in allen Imkern. Gerade zur heutigen Zeit, in der immer wieder Horrorbilder von zerstörten oder leergeräumten Bienenständen durch das Internet geteilt werden, beschäftigt man sich doch sehr damit.

Die Angst geht dann sogar so weit, das manche Imker es scheuen, mit den Bienen in den Raps zu wandern, weil dann die Beuten teilweise auf den „Präsentierteller“ angeboten werden.

Die Lösung

 


(Video zum Thema)

Was wäre, wenn wir es den Bienen -Dieben aber wesentlich schwerer machen könnten, unsere Bienen zu stehlen? Das hätte doch was.

Ich habe dazu eine relativ einfache Konstruktion entwickelt, die einfach anzubringen ist, aber den Aufwand für einen Bienen- oder Honigdieb deutlich erhöht. Klar, mit genügend krimineller Energie und einem hohen Aufwand, bekommt man jedes Schloß und jedes Sicherheitssystem überwunden, aber irgendwann ist der Aufwand einfach nicht mehr gerechtfertigt.

Das System besteht aus 2 Ösen, die von innen an die vorhandenen Blechdeckel angenietet werden. An diesen Ösen kann man nun eine Kette, die unter dem Boden des Volkes herum führt, per Vorhängeschloss anschließen. Befestigt man nun noch den Boden der Beute per Schrauben (von innen) am Beutebock oder der Europalette, dann ist ein einfaches Wegtragen oder öffnen der Beuten nicht mehr möglich.

In meinem YouTube Kanal „Der Selbermacher Blog“ könnt ihr das Beutenschloss in Aktion sehen.

Falls Ihr Interesse haben solltet, solch ein System (Deckel + Kette + Schlösser) zu erwerben, so werde ich mal eine Sammelbestellung organisieren. Kontaktiert mich dazu einfach unter:

info@derselbermacherblog.de

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Imkerei: Zwischenbodenableger bilden bei Schwarmstimmung

Euer Volk ist in Schwarmstimmung und Ihr seid es leid, alle 7 Tage die Schwarmzellen zu brechen? Vielleicht wollt ihr auch ein paar Tage wegfahren und könnt die regelmäßigen Kontrollen nicht durchführen? Ich zeige euch hier die Lösung:

Einen Zwischenbodenableger bilden. Dazu habe ich euch ein Video gedreht, wo ich die genaue Vorgehensweise erkläre. Wenn euch das Video gefällt, dürft Ihr gerne einen kleinen Dank hier lassen.

Viel Spaß:

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Selber Honig ernten – die Vorbereitung, was braucht man alles?

Ein Jahr habe ich mich nun um meine Bienen gekümmert, habe sie aufgezogen, sie gefüttert, habe Stiche kassiert, habe viel Geld für Zubehör und weiteres Material ausgegeben, doch morgen ist es soweit: Ich werde meinen ersten eigenen Honig ernten!

Falls euch meine Inhalte gefallen, so dürft ihr hier Danke sagen: 

Zur Vorbereitung habe ich heute mal ein Video gedreht:

Morgen werde ich den Honig dann schleudern und euch weiter berichten…

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Imkerei: Brutableger bilden

Es ist Ende April. Das Wetter wird langsam etwas besser und den Eisheiligen geht endlich die Puste aus. Da in den nächsten Tagen jetzt immer wieder Temperaturen im 2-stelligen Bereich erwartet werden können, habe ich mich dazu entschlossen, meinen ersten Brutwabenableger zu bilden. Damit möchte ich zum einen natürlich meine Völker vermehren und auch gar nicht erst Schwarmstimmung aufkommen lassen.

Unten erkläre ich euch kurz, wie man das am besten anstellt. Natürlich gibt es wie immer ein Video dazu:

Normalerweise bildet man einen Brutableger nur von einem Volk. Dazu entnimmt man dem Volk eine Brutwabe, auf der zwingend noch ganz frische Brut (1-2 Tage alt) sein muss. Daraus ziehen sich die Bienen im Ableger ihre neue Königin. Diese Wabe hängt man einfach in ein neues, leeres Magazin. Daneben kommt eine Mittelwand und noch eine Futterwabe. Einengen ist nicht nötig. Das Flugloch wird bis auf eine Bienenbreite verkleinert und so positioniert, dass es sich unmittelbar bei der Brutwabe befindet.

Ich wollte hier aber nicht nur 1 Volk schröpfen, sondern 2. Eines der beiden Völker möchte ich nur ungern vermehren, da ich mit den Eigenschaften nicht so zufrieden bin. Daher hänge ich je eine Brutwabe beider Völker zusammen (verdeckelte von dem Volk, was ich nicht weiter züchten möchte) und sorge dafür, dass die Nachschaffungszelle auf der Wabe entsteht, die ich gern „vererben“ möchte.

Aufpassen sollte man darauf, dass man nicht aus Versehen die alte Königin mit in den Ableger setzt. Idealerweise stellt man dann den Ableger mindestens 3km weiter an einen anderen Standort, ansonsten fliegen die Flugbienen zurück nach Hause. Der Ableger hätte es dann etwas schwerer.

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Bienenkiste adé – Umzug ins Magazin

Ein Jahr habe ich Sie geprüft, bei Imkerkollegen verteidigt, sogar Werbung für sie gemacht – die Bienenkiste. Nach nun etwa genau einem Jahr habe ich mich nun entschieden, mich von ihr zu trennen – im Guten. Wir wollen definitiv Freunde bleiben.

Eines steht fest: Ohne die Bienenkiste wäre ich niemals zur Imkerei gekommen. Ich hatte immer das Bild von alten Leuten im Kopf, die mit ihrer Pfeife inmitten von Bienenschwärmen stehen, wenn ich an „normale“ Imkerei gedacht habe. Dieses Bild hat sich heute grundsätzlich geändert. Sicherlich sind die Imkervereine voll mit älteren Imkern, doch das birgt einen enormen Wissens- und Erfahrungsschatz in sich. Die Imkerei funktioniert, trotz einiger Neuerungen und wissenschaftlicher Fortschritte, noch genauso, wie vor Jahrzehnten. Neue Beutesysteme bringt auch jüngere Menschen – wie mich – zur Imkerei, und das ist gut so.

Bienenkiste geöffnet

Direkt zur Anleitung, wenn ihr meine Gründe nicht lesen wollt.

Nun, warum habe ich mich jetzt doch gegen die Bienenkiste entschieden?

In dem Jahr, wo die Bienenkiste meinen Bienen als Zuhause dienen durfte, habe ich einiges gelernt. Ich habe einen starken Schwarm in die Bienenkiste einlaufen lassen. Ich durfte mit einer Kamera in der Kiste die Entwicklung beobachten. Parallel dazu habe ich jedoch auch ein Volk im Magazin betreuen dürfen. Die Vorteile der Bienenkiste sehe ich für alle Menschen, die die Bienen in erster Linie aus ideellen Gründen halten möchten. „Gib der Biene ein Zuhause“. Das birgt eine Menge an Verantwortung, denn die Pflege der Bienen muss heutzutage leider der Mensch übernehmen, ob nun Kiste oder Magazin. Die Varroa führt ohne Behandlung nach einiger Zeit definitiv zum Tod des Volkes. Jeder Schwarm, der nicht eingefangen wird, ist nicht zu retten. Daher muss auch ein Kistenimker genau so gegen die Milbe behandeln, wie ein konventioneller Imker.

Wechselgründe:

1.) Ein System
Da ich parallel eh noch Bienen in Magazinbeuten habe, bedeutet es doppelten Aufwand und mehr Equipment, einen weiteren Beutetyp zu unterhalten.

2.) fehlende Kontrolle
Was für die Idealisten ein Vorteil sein mag, für mich bedeutet die fehlende Kontrolle: Ich sehe nur sehr schlecht, wenn mit meinem Volk etwas nicht stimmt. Bei dem Magazin kann ich bei der Frühjahrsdurchsicht genau sehen, wie viel Futter die Bienen noch haben. In der Bienenkiste wird gewogen und geschätzt. Ich hatte zum Beispiel noch vor wenigen Tagen die Bienenkiste gewogen und dann errechnet, dass die Bienen schon am Hungertuch nagen müssten. Beim späteren zerlegen der Kiste war noch etliches an Futter und sogar schon Honig drin. So kann man sich vertun…
Das Begutachten des Brutnests kann einem Imker viel über sein Volk verraten. In der Bienenkiste leider nicht möglich

3.) Schwarmkontrolle
Wer mit der Bienenkiste imkert, muss zu 100% mit Schwärmen rechnen. Dies zu verhindern ist mit dem System unmöglich (und auch nicht gewollt!). Da ich mit ziemlicher Sicherheit nicht jeden Schwarm sehen würde, kam das für mich nicht in Frage – nicht jetzt, wo ich die Alternativen der Schwarmkontrolle kenne.

4.) Honig
Nicht der wichtigste, aber auch ein Grund: Die Honigernte. Zunächst kann man im Magazin den Honigraum strikt vom Brutraum trennen (Absperrgitter) und hat somit 100% brutfreie Honigwaben. Das mag in der Kiste auch fast immer funktionieren, aber ich habe auch schon andere Berichte gehört. Zudem lassen sich die ungerahmten Waben aus der Bienenkiste wohl nicht schleudern und man muss die Waben zermatschen um an den Inhalt zu kommen. Wenn man nur Bienenkisten betreibt, sicherlich machbar, doch wenn man eh schon Waben schleudert und dann noch zusätzlich weiteren Aufwand betreiben soll – unglücklich.

Bienenbeute DNM

Fazit:

Die Bienenkiste ist kein schlechtes System, doch für mich persönlich nicht mehr ideal. Der Wechsel ins Magazin hat gut funktioniert und ich würde es genau so wieder tun.

Anleitung: 
(Hier gibt es ein Video dazu)

Bevor man anfängt, sollte man sich das gesamte Material, wie Smoker, Stockmeißel, Schutzkleidung, usw. bereitstellen. Ebenso braucht ihr einen Platz fernab der Bienen, wo ihr später zügig das alte Wabenwerk aus der Bienenkiste in eure Rähmchen „basteln“ könnt. Dazu braucht ihr ein Messer, eine scharfe Holzsäge und Kabelbinder (evtl. eine Zange, um den Draht zu entfernen). Legt viel Papier oder etwas anderes aus, sonst klebt hinterher alles.

1.) Die Bienenkiste einige Meter woanders hin stellen.
2.) Ein vorbereitetes Magazin mit einer Zarge Mittelwänden an den alten Bienenkisten Standort stellen. Lasst noch Platz für etwa 3 Rähmchen, um eure Bienen einfegen zu können.
3.) Die Bienenkiste auf den Rücken legen und öffnen (Rauch geben)
4.) Falls der Honigraum schon voll ist, leer räumen
5.) Die Halteleiste für die Trägerleisten entfernen
6.) Nun kann man auf einer Seite beginnend vorsichtig die einzelnen Waben mit ihren Leisten herausziehen. Evtl. muss man vorher mit einem Messer die am Holz verbauten Teile lösen.
7.) In der Zwischenzeit sind schon viele der Flugbienen um das neue Magazin herum.
8.) Mit jeder herausgenommenen Naturwabe geht ihr nun zum Magazin, öffnet den Deckel und fegt die Bienen von der Wabe hinein.
9.) Mit den bienenfreien Waben geht es nun zur „Bastelecke“
10.) Erst wenn ihr alle Bienen abgefegt habt, begebt ihr euch zur Bastelecke und begutachtet die Waben. Versucht so viele der alten Waben in eure Rähmchen zu verpflanzen. Messt dazu den Zwischenraum eurer Rähmchen aus und sägt dann die Trägerleisten entsprechend ab. Sorgt dafür, dass ihr zumindest das gesamte Brutnest „verpflanzt“. Ich habe die Leisten mit Kabelbindern an den Rähmchen befestigt. Gebt dabei acht, das Ganze ist nicht sehr stabil. Bewegt es also vorsichtig. Die Bienen werden das später fest anbauen. (Siehe Video).
11.) Hängt nun die Rähmchen mit dem Naturbau in eine Zarge. Achtet darauf, dass auch noch Bienen zwischen die Leisten hindurch passen müssen. Falls ihr zu viele Rähmchen voll bekommt, hängt ein paar in die Zarge, die nun schon mit Mittelwänden besetzt ist.
12.) Eventuell wollt ihr dem Volk auch am Anfang noch ein wenig Flüssigfutter geben, auch dafür braucht ihr Platz.
13.) Nehmt nun die Naturbauzarge und setzt sie unter die bereits aufgestellt Zarge. Ihr werdet sehen, dass die restlichen Bienen dann auch ganz fix in die Beute einziehen.
14.) Nehmt das restliche Wabenwerk, was noch übrig ist und sortiert die Teile heraus, in denen sich Honig oder Futter befindet. Packt diese in ein Küchensieb und zerschneidet diese.
15.) Den so gewonnenen „Honig“ könnt ihr natürlich selber essen, oder viel besser – den Bienen zurück geben, quasi als Starthilfe.
16.) Den Rest Wachs schmeltz ihr ein, damit sich eventuell übersehene Brut nicht weiter darin quält.

Wenn ihr wollt, könnt ihr dann irgendwann, wenn der untere Brutraum frei wird, die Naturbauwaben entfernen. Kontrolliert nun, ob eure Königin den Umzug gut überstanden hat. Sind die Bienen sehr unruhig, auch einen Tag später noch? Normalerweise sollte alles ziemlich ruhig sein. Bei gutem Wetter sollten die Bienen auch am nächsten tag schon normal fliegen. Macht mal morgens oder Abends die Klopfprobe: einmal ans Holz klopfen und horchen – die Bienen brausen einmal kurz auf und sind sofort wieder ruhig, das wäre ein gutes Zeichen.

Ich wünsche euch viel Erfolg!

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Unsere Bienen

Heute möchte ich euch gerne mal unsere Bienen vorstellen. Da ich nicht alle einzeln hier mit Vornamen nennen möchte, zunächst einmal die Grunddaten:

Wir haben aktuell 2 Bienenvölker. Eines davon bewohnt eine sogenannte Bienenkiste und das zweite Volk wohnt in einer konventionellen Magazinbeute im deutsch Normalmaß.

Die Bienenkiste haben wir letztes Jahr (2015) bekommen und im Frühjahr einen Schwarm in die Kiste einlaufen lassen – das war ein tolles Spektakel! Das Volk hat sich prima entwickelt und ist super durch den ersten Winter gekommen. Mal sehen, ob wir dieses Jahr nun Honig ernten werden.

Volk 2 kam erst im Herbst 2015 als Ableger von einem befreundeten Imker zu uns. Gut aufgefüttert ist dieses dann auch gut über den Winter gekommen und startet nun richtig durch.

Nach der langen Winterruhe brennt es dem Imker unter den Nägeln und ich schawenzle schon jeden Tag ungeduldig um die Bienen herum, in freudiger Erwartung, was sich denn da alles so tut.

Heute habe ich die Bienenkiste dieses Jahr zum ersten Mal geöffnet, um das Volk zu begutachten und den Boden zu reinigen. Das sah dann ungefähr so aus:

Bienenkiste geöffnet

Etwas Platz haben die Kleinen noch, bevor ich anfange den Brutraum (das obere Drittel) freizugeben. Die Bienenkiste ist auf dem Bild übrigens zum öffnen gekippt. Man sieht quasi von unten in die Kiste, denn das Bodenbrett (links im Bild) lässt sich abnehmen.

Bei unserem Magazinvolk ist seit einiger Zeit (etwa zur Saalweideblüte) der zweite Brutraum aufgesetzt, so dass die Bienen diesen jetzt komplett ausbauen und darin brüten werden. In 2-3 Wochen beginnt hier die Kirschblüte und dann kommt der 3 Raum – der Honigraum – drauf. Hier das Volk noch mit einem Brutraum:

Bienenbeute DNM

Das steht als nächstes an (in den kommenden Wochen):

  • Honigräume aufsetzen / freigeben
  • Ableger bilden
  • Schwarmkontrolle

Schaut einfach wieder mal vorbei, dann bleibt Ihr auf dem Laufenden. Bei Fragen schreibt einfach einen Kommentar oder Mailt uns.

Bis bald,
Dio

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