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Brot backen, aber richtig… (Vorüberlegungen und Sauerteig)

Ich habe mal wieder richtig Lust auf ein selbst gebackenes Brot. Nur diesmal wolle ich nicht auf eine Fertig -Backmischung zurückgreifen, sondern alles komplett selber machen. Auch möchte ich zum ersten Mal einen Sauerteig selbst ansetzen. Das gibt dem eigenen Brot dann nochmal den letzten Kick.

Ich hab mir dazu mal ein paar Gedanken gemacht:

Falls Ihr auch mal Brot backen möchtet, habe ich für euch ein paar Sachen herausgesucht:

Folgt uns hier:

Rezept: Schichtfleisch aus dem Dutch Oven

Heute gibt es bei mir Schichtfleisch und zwar im „Dutch Oven“ zubereitet. Der Vorteil: Man kann das Gericht schon vorher gut vorbereiten und dann ohne Mühe zubereiten, ohne sich darum kümmern zu müssen.

Man braucht dafür (Rezept für ca. 2kg Fleisch, 8 Erwachsene):

  • einen Dutch Oven, oder eine Kasserole mit Deckel, Römertopf, Bräter…
  • genug Schweinenacken -Fleisch für alle Gäste (ca. 250g / Person), hier 2kg
  • Bacon (100g in Scheiben, 100g in Würfeln)
  • 3-4 Gemüsezwiebeln
  • BBQ Sauce nach Belieben
  • Gewürze, wie Paprika, Salz, Knoblauch, Zwiebelgranulat, Pfeffer – Alternativ Rub nach Wahl
  • Dazu: Brötchen, oder Kartoffeln (evtl. Reis), saure Gürkchen / Krautsalat …

Der Dutch Oven ist ein gusseiserner Topf, der so konstruiert ist, dass er mitten in glühende Kohlen (oder über offenes Feuer) platziert werden kann. Der Deckel schließt ziemlich dicht ab, damit der Inhalt im eigenen Saft schmoren kann. Auf dem Deckel ist ebenfalls Platz für glühende Kohlen. Damit erreicht man eine Art „rundum Hitze“.

Alternativ zum Dutch Oven kann man das Schichtfleisch sicherlich auch im Backofen im Bräter oder einer Kasserole machen.

Das Original Rezept habe ich von crockpot-rezepte.de – danke dafür. Ich habe es nur ganz leicht modifiziert.

Auf den Boden des Dutch Ovens kommt eine Schicht Baconscheiben – bei mir war das eine Packung mit 100g.

Darüber kommt in Scheiben geschnittenes, ruhig fettreiches, Schweinenackenfleisch. Das Fleisch habe ich in 1-1,5cm dicke Scheiben geschitten. Den Topf stellt man dazu auf die Seite und schichtet nur immer Fleisch, Gemüsezwiebeln, Fleisch, usw.. bis der Topf komplett voll ist. Gewürzt habe ich das Fleisch mit „Magic Dust“, welches ich auch selbst zusammen gemischt habe. Der Unterschied zu dem Originalrezept liegt also in dem Zuckeranteil im Magic Dust. Die sonstigen Hauptbestandteile der Gewürzmischung sind Paprika, Knoblauch, Zwiebeln und Salz.

Nun habe ich anstatt eine weitere Lage Bacon in Scheiben einfach Würfel -Bacon darüber gestreut – das gibt nochmal extra Geschmack!

Dutch Oven halb voll
Dutch Oven halb voll

Zu ganz oberst folgt nun die Barbecue Sauce. Hier bitte gut aufpassen: Mit der Sauce bestimmt maßgeblich den Geschmack! Nehmt unbedingt eine Sauce, die ihr gern mögt. Ich hatte 2 Saucen von Mississippi zur Auswahl: Original, oder Sweet´n´Spicy. Da wir heute Besuch erwarten, habe ich mich für die weniger rauchige, letztere Sorte entschieden.

Schichtfleisch mit BBQ Sauce

3 Stunden vor dem Essen heizt man dann etwas Kohlebriketts an, bis diese gut glühen. Dann verteilt man im Verhältnis 1/3 und 2/3 der Kohlen unter bzw. auf dem Dutch Oven (oben mehr, sonst brennt es unten an)

Dutch Oven mit Kohle

und lässt den Topf für ca. 2,5 – 3h in Ruhe.

Fertiges Schichtfleisch

Jetzt darf gegessen werden! Das Fleisch im Topf zerfällt wie Pulled Pork und das bereits nach dieser Garzeit! Die Geschmäcker haben sich super verbunden und die Sauce ist ein Traum! Von den Zwiebeln ist nicht mehr viel zu sehen, aber dafür zu schmecken. Die Kombination aus ein wenig Süße und eine feine Schärfe harmonisieren perfekt.

Ich reiche dazu frische Steinofenbrötchen. Man kann das Fleisch sogar im Brötchen essen. Dazu ein paar saure Gürkchen, oder Krautsalat – perfekt!
Wer lieber Kartoffeln oder Reis dazu mag, kann das sicherlich auch machen.

Guten Appetit!

Zum Schluss nicht vergessen: Der Dutch Oven darf nur mit klarem Wasser gereinigt und danach wieder eingeölt gelagert werden.

Wer eher Lust auf klassisches Grillen hat, der sollte mal bei BroilKing Grill vorbeisehen!

Folgt uns hier:

Tandoori Ofen selber bauen

Vor einiger Zeit hatte ich die Idee, einen indischen Tandoori Ofen selber zu bauen. Der Tandoori Ofen ist ein in Indien (und anderen Ländern) gebräuchlicher Straßenofen, der aus einfachen Mitteln hergestellt werden kann. In dem Ofen kann man das bekannte Tandooribrot – auch Naan Brot genannt – und auch Fleischspieße, wie Tandoori Chicken usw. herstellen. Für Gemüse, Kartoffeln und andere leckere Sachen eignet der Ofen sich auch.

Falls ihr gern Danke zu meinen Beiträgen sagen möchtet, dürft ihr das hier gern tun: 

Ich habe ein Video für euch gedreht. Weiter unten auf dieser Seite gibt es auch eine Schritt für Schritt Anleitung!

Hier mein Schritt für Schritt Bauplan:

Zunächst brauchte ich eine Art Tonne, die groß genug für meine Ansprüche war. Ich fand, während ich mit dem Auto unterwegs war, eine Firma, die Traktoren wartet und fragte dort nach einem leeren Ölfass. Das Ergebnis seht ihr hier:

Öltonne Grill

 

Dieses Fass musste ich gründlichst reinigen. Dann habe ich es mit der Flex von seinem Deckel befreit und eine kleine Tür unten rein geschnitten. Die Tür habe ich mit Scharnieren angeschraubt. Hier kommt später Luft ins Fass und die Asche wieder heraus.

Nun besorgte ich mir von einem örtlichen Ofen- und Kaminbauer ein paar Schamottsteine. Ich stellte die Steine in ihre geplante Form, um genau auszumessen, wie hoch der Aufbau später im Fass sein muss, damit der obere Rand des Aufbaus genau mit dem Fassrand abschließt. Man braucht natürlich am Boden Schamottsteine und für den Brennraum. Der oben enger werdende Teil, bildet ein großer Tontopf. Dieser muss aus wirklich echtem, gebrannten Ton bestehen. Der Topf auf dem Bild war leider nicht ganz so doll und ist später geplatzt – was nicht so schlimm ist, geht trotzdem. Der ganze Aufbau ist vom Durchmesser her kleiner als das Fass – das ist wichtig! Der Zwischenraum wird noch benötigt und darf nicht zu klein sein. 5cm, vielleicht etwas mehr, ist OK.
Den Boden vom Tontopf sägt man mit einer Säge ab. Das ist etwas mühsam, geht jedoch recht gut. Der Tontopf -Boden dient später als Deckel.

Schamott Steine Schamott

 

Nun beginnt man damit, den Boden des Fasses mit einer Schicht Schamottsteinen auszulegen. Man muss dringend darauf achten, dass der Boden die gleiche Höhe hat, wie die Unterkante der gesägten Tür. Um Höhenunterschiede auszugleichen, kann man normalen Sand ins Fass streuen. Dieser dient gleich als gutes Bett für die Schamottsteine. Die Lücken an den Rändern werden ebenfalls mit Quarzsand ausgefüllt, so dass der Boden dicht ist.
Nun kommt der Schamottaufbau ins Fass. Dazu rührt man einen Tonmörtel aus Ton und Sand mit Wasser an. Ton in Pulverform gibt es ebenfalls beim Kaminbauer. Ich habe einen Sack gekauft und hatte hinterher noch massig übrig. Es gibt auch extra Schamottmörtel – entscheidet das mit eurem Geldbeutel. Mit einer Kelle den gut durchgerührten Mörtel auf die Schamottsteine auftragen und den Aufbau so ins Fass einbringen. Die Fugen von innen danach gut mit dem Mörtel zuschmieren:

Tonmörtel mit Schamott

Die Tür bleibt natürlich offen! Den Boden habe ich auch noch mit dem Tonmörtel bearbeitet, dass keine Fuge mehr zu sehen war.

Nun habe ich den Zwischenraum zwischen Fass und Ofenraum mit Quarzsand ausgefüllt. Man kann hier auch andere Substrate nehmen, die gut Wärme speichern und feuerfest sind. Allzu grobkörnig darf es aber auch nicht sein, denn Luft ist ein schlechter Wärmeleiter.

Tandoori Ofen

Wenn der Ofen einige Zeit (wer es vor Ungeduld aushält, gern ein paar Tage) getrocknet ist – ich habe kleine Trocknungsrisse immer wieder mit einem Pinsel nass gemacht und mit dem Finger verschmiert – darf der Ofen zum ersten mal eingebrannt werden:

Tandoori Ofen einheizen

Zum einbrennen (oder auch zum anheizen später) zunächst kleineres Holz, wie trockene Äste oder ähnliches wie zu einem Lagerfeuer aufbauen. Durch die Tür kann das Ganze dann entzündet werden. Der Ofen hat eine gute Kaminwirkung und brennt leicht los. Die Tür bleibt während das Feuer an ist immer offen! Ich habe herausgefunden, dass das Feuer wesentlich besser brennt, wenn ich auf den Boden ein Gitterrost stelle. So kommt mehr Luft in den Brennraum unter das Holz.

Nach kurzer Zeit kann man schon große Feuerholzstücke reinwerfen.  Ich werfe sie einfach oben durch das Loch – klappt prima. Beim ersten Mal kann es sein, dass das Feuer noch nicht ganz so gut in Schwung kommt. Das liegt daran, dass der Quarzsand noch feucht ist und damit die ganze Energie durch die Feuchtigkeit absorbiert wird. Je länger man aber den Ofen richtig gut aufheizt (gern mehrere Stunden befeuern), desto schneller trocknet der Sand und das Feuer wird heißer.

Ist der Sand einigermaßen trocken, ist der Ofen fertig und kann benutzt werden. Dazu feuert man den Ofen erstmal wieder richtig gut an – so 2 Stunden sind optimal. Ist der Ofen aufgeheizt, lässt man das Feuer runterbrennen. Wenn man mag, kann man sogar die Asche komplett rausnehmen, ich mache das allerdings erst später. Wenn nur noch Glut da ist, schließt man die Tür und es kann losgehen:

IMG_6215 Wurst im Tandoori

Ein besonderer Tipp ist folgender:

Bei einem Eisen- und Werkzeughandel habe ich mir Edelstahlstangen schneiden lassen. Das hat mich nur ein paar Euro gekostet. Diese habe ich zuhause noch angespitzt und mit schönen Holzgriffen versehen.

Tandoori Spieße

Auf diese Spieße kann man nun wunderbar Gemüse (Tomaten, Zucchini, Paprika, Zwiebeln…) usw. spießen und in den Ofen stellen. Nicht zu tief mit dem Gemüse aufhören, sonst verbrennt es unten. Es hat sich als gut erwiesen, zuunterst immer eine kleine Kartoffel aufzuspießen, damit nichts in die Glut rutscht.

Sind die Spieße im Ofen, kann man oben den Deckel aufsetzen, damit nicht so viel Hitze entweicht. Der Sand hat jetzt so viel Hitze gespeichert, dass noch Stunden später viel Hitze im Ofen sein sollte. Voraussetzung, die Tür sollte zu sein. Man kann in die Öffnung auch noch einen losen Schamottstein stellen.

Ein genial einfaches Rezept für Tandoori Chicken (für die Spieße):

Man nehme Hühnchenfleisch (z.B. Brust) und schneidet es in dünnere Streifen. Das Fleisch mariniert man nun in einer Mischung aus Joghurt und Tandoori Gewürz (nicht zu wenig Gewürz) – mehrere Stunden, oder sogar über Nacht. Mit Vakuum geht es etwas schneller (siehe Beitrag hier).

Das Fleisch danach aus der Marinade nehmen, salzen, und auf die Spieße aufspießen. Auch hier kann man Zwiebeln, Tomaten und anderes Gemüse dazu nehmen. Die Spieße sind im heißen Ofen innerhalb weniger Minuten gut durch. Das ist ein echter Spaß auf jeder Grillparty! Auch hier nehme ich wieder eine Kartoffel zum Abschluss auf den Spieß.

Folgt uns hier:

Rezept: Low Carb Hamburger

Low Carb Diät und dann einen fetten Hamburger oder Cheeseburger verdrücken? Unmöglich? Nö, ganz und gar nicht! Ich habe es selbst getestet:

Ein richtiger Burger braucht:

Burgerbrötchen (Mist –> Kohlehydrate)
Burgerpatties, Frikadelle – Einweiß und Fett, also kein Thema
Salat, geröstete Zwiebeln, Käse – auch alles OK
Sauce… das könnte wieder ein Problem geben.

Hier die Lösung:

1.) Low Carb / No Carb Hamburger Brötchen

Rezept (für ca. 6 Hamburger, also 12 Brötchenhälften):

6 Eier
200g Frischkäse (gern fettreduziert)
etwas Salz
wenn du magst: Sesam

Trenne die Eier und gib das Eigelb mit dem Frischkäse in eine Schüssel. Das wird dann gut vermischt und gesalzen. Dann schlägst du aus dem Eiweiß einen steifen Eischnee und mischt das unter die restliche Mischung drunter. Eine Küchenmaschine kann das alles superschnell erledigen.

Gib nun mit einer kleinen Kelle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech 6 Kleckse dieser Mischung (insgesamt reicht es für etwa 12 Kleckse, also hinterher 6 Hamburger) in der Größe der geplanten Brötchen und stelle den Ofen auf 150°C. Nach etwa 25 Minuten (Umluft) sollten die „No Carb Buns“ fertig sein. Man kann sie auch gut abkühlen lassen. Wer mag, sollte den Sesam aufstreuen, solange die Oberfläche noch nicht fest ist.

No carb Buns

Problem 1 gelöst. Nun Problem 2 – Sauce, Ketchup, ohne Zucker? Wie das?

Zunächst sei gesagt, ganz ohne Kohlehydrate ist das nicht, aber sehr viel weniger als in normalem Ketchup.

Rezept: Low Carb Ketchup:

2-3 EL Tomatenmark
1EL Senf (Menge nach Geschmack)
1/2 TL gekörnte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Curry, Knoblauch…
Apfelsaft oder Wasser

Alle Zutaten mischen und dann mit dem Apfelsaft oder dem Wasser die Konsistenz herstellen, die man sich wünscht. Wer es mag (z.B. für Kinder) kann noch ein wenig Apfelmuß hinzugeben.

Low Carb Burger

Voila! Hochgenuß ohne Reue! Passt gut zu Logi Diät, Low Carb Diät und Co…

Folgt uns hier:

Green Smoothie / Frühstücks -Smoothie

Du möchtest morgens richtig durchstarten? Deinen Körper mit einem Knall wecken? Dann ist dieser Green Smoothie genau das Richtige für Dich:

Zunächst einmal brauchst du einen guten Mixer, denn nur ein guter Mixer zerkleinert Dir später alle Zutaten so gut, dass dein Körper alles optimal verwerten kann.

Ein guter Green Smoothie besteht aus 5 Komponenten mit jeweils mehreren Zutaten. Diese kann man nach Belieben kombinieren und austauschen. Schau nur, dass du aus jeder der 5 Kategorien etwas dabei hast.

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Zutaten:

1.) Was Grünes!

Ohne Grünzeug ist es kein Green Smoothie, also auch nur halb so gesund 😉 Hier mal eine Liste von möglichen Zutaten, die so richtig den Kick bringen. Bitte je nach Geschmack variieren:

Blattsalat, frischer Spinat, Rucola / Rauke, Möhrengrün (ja, das kann man essen!), Weizengras, Gerstengras, Spirulina, Brokkoli, diverse Kräuter…

2.) Obst

Bitte auch aus dieser Abteilung möglichst bunt gemischt und was grade da ist ab in den Mixer:

Apfel (mit Schale), Banane, Melone, Saft einer halben Zitrone / Limette, Weintrauben (ohne Kerne), Pfirsich, Nektarine…

3.) Gemüse

Damit wird der Smoothie komplett – je nach Geschmack:

Tomate, Gurke, Möhre…

4.) längerkettige Kohlehydrate

Damit der Smoothie nicht nur den Magen voll, sondern auch eine Zeit lang satt macht, brauchen wir noch etwas Einlage. Ich benutze dafür so etwas wie Haferflocken, oder ein anderes Müsli – was der Mixer so packt. Wenn du den Smoothie zu deinem normalen Frühstück trinkst, kannst du diesen Punkt weglassen.

5.) Flüssigkeit

Mir genügt einfaches Wasser, um dem Smoothie eine angenehme Trinkkonsistenz zu geben und gerade am Morgen braucht der Körper erstmal viel Flüssigkeit. Wem der Smoothie nicht süß genug ist, kann auch Apfelsaft oder anderen Fruchtsaft nehmen.

Folgt uns hier:

Rezept: Senfgurken

Senfgurken selber einmachen – Rezept:

Zutaten:
2 kg Salatgurken
1l Wasser
1l Essig
500g (brauner) Zucker
2 Tl Salz
Pfefferkörner
Korianderkörner
Fenchelsamen
3 Lorbeerblätter
1 Stück Ingwer
3 El Senfkörner
2 Schalotten

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Die Gurken schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Schalotten in Ringe schneiden. Das Wasser mit dem Essig mischen und zusammen mit den Gewürzen und dem Zucker aufkochen. In der Zeit die Gurken und die Zwiebeln in die vorbereiteten Gläser (z.B. Einweck oder TwistOff Gläser) geben. Den gekochten Sud dann heiß in die Gläser über die geschichtete Gurken und Zwiebeln gießen. Die Gläser sofort verschließen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Gurken für etwa 20-30min bei 90°C im Einkochautomat einkochen, doch aus Erfahrung erleben die Gurken ihr Verfallsdatum eh nicht.

Guten Appetit.

Folgt uns hier:

Selber Wurst herstellen (im Glas)

Wurst im Glas! Das war heute mein Tagesziel, genauer gesagt: Leberwurst. Habe ich es erreicht? Ja. Bin ich damit zufrieden? Da müsst Ihr schon weiterlesen 😉

Alles fing mit den rohen Zutaten an:

500g Schweineleber
500g Schweinefleisch (nicht zu mager)
250g Schweinebauch

Das sah dann in etwa so aus:

Schweineleber IMG_6556

Die Fleischwolf gerechten Stücke dann zusammen mischen und mit

2 großen Zwiebeln und
3 Zehen Knoblauch,
viel Salz,
1TL Pfeffer,
1 TL Thymian,
1 TL Majoran,
1/4 TL Piment
würzen:

Fleischstücke

Nun das Ganze einmal komplett durch den Fleischwolf (ich habe zunächst durch die 7mm Scheibe gedreht). Die Schnecke des Fleischwolfes, so wie das Fleisch, waren zuvor eine halbe Stunde in der Gefriertruhe, damit man alles besser verarbeiten kann.

IMG_6558  IMG_6559  IMG_6560  Fleisch gekuttert

 

Weil es so schön war, geht die Masse nun ein zweites Mal durch den Wolf, nun allerdings durch die feine (3mm) Scheibe.

IMG_6563

Jetzt geht es ab mit der Masse in die vorbereiteten, sauberen Sturzgläser
:

IMG_6564 IMG_6565

 

Gut darauf achten, dass der Rand des Glases sauber bleibt, sonst könnte das Einkochen nicht funktionieren und die Wurst verdirbt außerhalb des Kühlschrankes. Nun die Gläser (bei mir waren es 9) verdeckelt ab in den Einkochautomat (einkochen im Backofen in der mit Wasser gefüllten Fettpfanne geht auch, bitte dazu entsprechend Temperatur und Zeit anpassen). Die Gläser sollten 2 Stunden bei 100°C im Topf bleiben. Die Zeit zählt, wenn die 100Grad erreicht sind.

Gläser im Einkochautomat

Anscheinend hat es in meinen Gläsern so doll gekocht, dass ein wenig Fett später im Wasser war. Es sind dennoch alle Gläser gut dicht geworden. Nach der Zeit, Wasser ablassen und die Gläser langsam abkühlen lassen. NICHT auf den Kopf drehen. Wenn alles abgekühlt ist, kann man am Deckel erkennen, ob der Vorgang funktioniert hat – knackt der Deckel beim draufdrücken, hat es nicht geklappt. Dieses Glas sollte man dann sofort verbrauchen (Kühlschrank innerhalb weniger Tage. Die restlichen Gläser kann man nun ca. 1/2 Jahr im Regal lagern.

Ich habe ein Glas danach in den Kühlschrank gestellt, um für euch noch heute den Geschmackstest anzutreten. Ergebnis:

Sagen wir mal – ausbaufähig. Ich werde bei der nächsten Leberwurst folgendes verändern:

1.) noch mehr Salz. Da muss echt viel Salz rein, hätte ich nicht gedacht…
2.) andere Gewürze, evtl. sogar ein wenig was Süßes dazu, brauner Zucker oder auch einen Apfel
3.) einen Teil der Zwiebeln werde ich vorher anbraten
4.) Da muss mehr Fett rein! Entweder mehr Bauchspeck, oder ich habe etwas von „Wamme“ gelesen, das ist das Fett unterhalb des Bauchspecks, was der Metzger sonst abschneidet und selber verwurstet. Irgendwie ist mir meine Leberwurst zu trocken.
5.) Die Konsistenz ist mir trotz 3mm Scheibe noch zu körnig. Ich werde die Leber nach dem Fleischwolf nochmal mit dem Mixer zu Brei verarbeiten und nur das Schweinefleisch als groben Anteil drin lassen. Das Fett versuche ich wie die Leber ganz fein zu bekommen.

Wie immer freue ich mich auf Zuschriften, Rezepte, Hinweise, Tipps und auch gern eure Fotos!

LG, Dennis (Der Selbermacher)

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Weinblätter einlegen

Heute musste mein Wein im Garten beschnitten werden. Dazu habe ich alle Triebe nach den Trauben gekürzt und alle wild wuchernden Triebe ohne Früchte abgeschnitten. Da ich die Blätter so nicht verkommen lassen wollte, aber auch in den nächsten Tagen keine Zeit habe, sie frisch zu verwerten, wollte ich sie einlegen. Am besten nimmt man die jüngeren Blätter, da die großen, älteren Blätter manchmal bitter sind. Die unbrauchbaren Blätter werden später geschreddert und dienen in den Hochbeeten als Grundlage oder werden zu Kompost.

Weinblätter frisch

Zunächst blanchiert man die Blätter für wenige Minuten (etwa 2-3) in Wasser. Ich nehme hierfür schon die Salzlake, die ich auch später zum aufgießen verwende. Man mischt 80-100g Salz auf 1L Wasser. Mir reichte hier ein halbes Rezept aus, also 50g Salz:

Salz auf Waage

Dazu 500ml Wasser, aufkochen und die Blätter hinzu:

Weinblätter gekocht

Die Blätter verfärben sich etwas bräunlich. Die Farbe kennt man ja von den türkischen oder griechischen Gerichten mit gefüllten Weinblättern.

Die Blätter anschließend kurz unter kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen. Anschließend in ein Glas oder eine Dose geben und mit der Salzlake aufgießen. Das geht dann in den Kühlschrank.

eingelegte Weinblätter

Vor der Verwendung legt man die Blätter dann kurz in frisches Wasser, damit der Salzgeschmack abgeschwächt wird.

Die Blätter sollten sich längere Zeit im Kühlschrank halten. Man könnte sie theoretisch auch einkochen. Dazu bündelt man immer eine Portion zu einer Rolle und gibt die Rollen dann in ein Einweck Glas zum einkochen (ebenfalls in Salzlake).

Wer leckere Rezepte für gefüllte Weinblätter hat, darf mir gerne schreiben oder kommentieren.

LG, Der Selbermacher

 

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Kirsch- Bananen Marmelade selber gemacht

In diesem Video seht Ihr, wie ich zum ersten Mal selber Marmelade mache. Von meinem eigenen Pflückeinsatz (Video) und von meinem Nachbarn hatte ich einen ganzen Haufen Kirschen übrig. Die wollten natürlich verarbeitet werden. Das Ergebnis ist echt richtig gut geworden. Ich habe ein Video von meinem ersten Marmeladen-koch-Einsatz gemacht.

Kirsch Bananen Marmelade in Gläsern

Zutaten:

750g entkernte Kirschen
1 reife Banane
500g Gelierzucker 2:1

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Hinterlasst mir doch einen Kommentar.

Weitere Videos:

– Joghurt selber machen

 

 

Folgt uns hier:

Grillfleisch marinieren mit Vakuum

Wer Wert auf gutes Fleisch beim Grillen legt, der geht entweder zum Metzger seines Vertrauens, oder mariniert ein gutes Stück Fleisch eben selber.

Das Anleitungs -Video findest du –> HIER <– und ganz unten…

Dazu muss man eigentlich nur eine Regel beachten: Das Salz kommt erst später! Wenn man das Fleisch schon vorher salzt, entzieht das Salz dem Fleisch die Flüssigkeit und wird trocken.

Fleisch marinieren

Grundsätzlich wählt man für das Marinieren von Grillfleisch ein gutes Öl als Grundlage. Das Öl sollte natürlich zum Braten (also auch zum Grillen) geeignet sein. Ich verwende hier Rapsöl. Das enthält sehr viel Ölsäure und kann Hitze gut ab. Das Öl in eine Schale füllen und nun nach Belieben und Geschmack die Gewürze hinzufügen – nicht zu knapp! Ich kombiniere meistens einige der folgenden Zutaten:

Paprikapulver, Chayenne Pfeffer, Pfeffer (verschiedene Sorten), Knoblauch, verschiedene Kräuter (Rosmarin, Thymian, Basilikum, Oregano… – möglichst frisch aus dem Garten), Schnittlauch, Zwiebeln, Honig, Senf, Ingwer, Curry…

Eurer Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Das gewaschene und trocken getupfte Grillfleisch wird nun mit der Mischung bestrichen. Wer kein Vakuumierer zur Verfügung hat, gibt nun das Fleisch zum marinieren in einen Kunststoffbeutel oder eine Schüssel mit Deckel und dann in den Kühlschrank. Man darf ruhig so 4-5 Stunden warten – gern länger.

Wenn man nun doch einen Vakuumierer sein Eigen nennen darf, geht das marinieren noch deutlich schneller. Man lege das vorbereitete Fleisch in einen geeigneten Vakuumbeutel (auch hier kann man noch Thymian oder Rosmarinzweige beilegen) und vakuumiere den Beutel dann ein. Die restliche Marinade kann man auch noch mit hinzufügen, wenn das Vakuumiergerät eine Vorrichtung zum Auffangen von überschüssiger Flüssigkeit hat. Billige Geräte würden sonst zerstört.
Im Kühlschrank ist das Fleisch dann in einem Bruchteil der üblichen Zeit gut durchgezogen, hält sich aber zur Not auch noch länger, weil ja keine Luft mehr dran kommt. Beachten sollte man, dass spitze Knochen im Fleisch (siehe Video) den Beutel verletzen können und dann kein Vakuum mehr vorhanden ist.

Vor dem Grillen sollte man das Fleisch einige Zeit bei Raumtemperatur liegen lassen, sonst wird es auf dem Grill zäh.

Guten Appetit.

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